Ingo Schrader

 Krankheitsprävention und Ursachenforschung

Energetische Analysen und Korrekturen

 

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Homotoxikosen

 

Einem homöopathischen Arzt unserer Tage gebührt das Verdienst, die Verlaufsformen der Krankheiten im menschlichen Körper systematisch erforscht zu haben. Dr. Hans -Heinrich Reckeweg sieht Krankheiten ais Ausdruck der körperlichen Reaktion auf Gifte. Für Dr. Reckeweg sind Erkrankungen Vorgänge, die eine biologisch zweckmäßige Abwehrmaßnahme gegen solche von außen oder innen kommenden Stoffe darstellen. Haben diese Abwehrmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg, dann versucht der Körper, die erlittenen Giftschädigungen so lange und so gut wie möglich auszugleichen, um das Leben zu erhalten. Beim Wort „Gift" denken wir heute zunächst an Umweltgifte: Insektizidrückstände in Obst und Gemüse, Schwermetalle im Salat, radioaktive Isotope in Pilzen und im Rehragout, aber auch Arzneimittel- und Hormonrückstände im Fleisch. Diese Belastung ist nachgewiesen, keiner kann sie bestreiten, der Körper aber muss sie unschädlich machen - soweit dies möglich ist - und aus dem Körper ausscheiden.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wie lange dies gut geht. Irgendwann wird es zuviel, wird der Körper der Giftbetastung nicht mehr Herr und die Gifte können ihr zerstörerisches Spiel ungehindert weitertreiben.

Doch damit nicht genug. In jeder Sekunde erzeugt jede unserer Körperzellen Abbauprodukte, früher lapidar Schlackenstoffe genannt, die oft nicht minder giftig sind als die schädlichen Substanzen, die durch die Nahrung aufgenommen werden. Solche Stoffe sind jedoch physiologisch, d. h. nichts anderes als normal, genau so wie es „normal" ist, dass ein Automotor Abgase erzeugen muss.

Über ein ausgeklügeltes System macht der Körper diese Stoffe unschädlich und scheidet sie aus. Dafür ist ein gut funktionierender Stoffwechsel notwendig. Falsche Ernährung, Bewegungsmangel und unzureichende Abhärtung schwächen jedoch die körpereigene Entgiftung.

Wir brauchen nur einmal die heutige Situation zu betrachten, um unschwer zu erkennen, wie unzureichend unsere Entgiftungsleistung sein muss, wenn wir eine ungesunde Lebensweise pflegen und uns ungeschützt äußeren Giftstoffen aussetzen. Vor diesem Hintergrund ist es nur zu verständlich, wenn Dr. Reckeweg die Giftwirkung als die Krankheitsursache schlechthin ansieht. Sicher bleibt bei dieser Sichtweise die große Welt der Psyche scheinbar unberücksichtigt, die ja ebenfalls eine ungeheure Anzahl an Krankheitserscheinungen erzeugen kann. Man sollte jedoch nicht das eine vom anderen getrennt sehen. Nie wird es „die eine" Krankheitsursache geben, vielmehr entsteht jede Krankheit wohl aus einem Komplex vieler Ursachen, die sich gegenseitig beeinflussen.

Nach Dr. Reckeweg werden die Krankheiten in sechs Phasen eingeteilt, die er durch den so genannten „biologischen Schnitt" in zwei Kategorien trennt. Die ersten drei Phasen sind noch relativ leicht zu behandeln, bei den letzten drei wird dies zunehmend schwieriger.

Die erste Phase nennt Dr. Reckeweg


die Ausscheidungsphase:

in diesem Stadium wehrt sich der Körper direkt gegen krank machende Erreger. Er öffnet die natürlichen Schleusen, um den Eindringling wieder zu entfernen.  Dabei entstehen Erbrechen,   Durchfall,  Schweißausbrüche, Schnupfen usw. unterstützt man solche Selbstheilungstendenzen durch Maßnahmen wie Fasten. Abführen, Schwitzpackungen usw., dann kann die ganze Angelegenheit von kurzer Dauer sein. Sind die krank machenden Substanzen entfernt, verschwinden auch die Symptome. Diese Ausscheidungsphase ist eine gesunde und natürliche Sache, Der Körper reinigt sich selbst von innen. Für die Gesunderhaltung kann so eine "Reinigungskrankheit" sehr wichtig sein. Sind die Krankheitserreger jedoch zu stark, so dass die Ausscheidungsmaßnahmen nicht genügen, tritt die Krankheit in ihre zweite Phase,

die Reaktionsphase:

Nun muss der Körper energischer reagieren. Der Organismus erkennt, dass zuviel Gift- und Schlackenstoffe in ihm kreisen, aus diesem Grund erzeugt er einen speziellen „Ofen", wo er diese Stoffe verbrennt und damit unschädlich macht. Dies zeigt sich in einer akuten Entzündung mir Eiter, Schleim, Abszessen, Halsentzündungen, Hautausschlägen u.v.m.. All diese akuten Prozesse dienen der Vernichtung von krank machenden Substanzen und Giften. Die Verschiebung der Krankheit von der ersten in die zweite Phase tritt jedoch nicht nur dann auf, wenn zu viele oder zu starke Gifte sich anhäufen. Wenn die Ausscheidungsbemühungen des Körpers in der  ersten Phase unterdrückt wurden, kann es ebenfalls zum Abrutschen in die zweite Phase kommen. Ein Beispiel: Wird ein akuter Durchfall abrupt gestoppt, sieht es zwar so aus, als sei die Krankheit schnell geheilt worden, doch ist sie in Wirklichkeit nur unterdrückt. Dem Körper fehlt nun das nötige Ventil, die Giftstoffe auszuschleusen, folglich gleitet er unwillkürlich in die nächste Phase und erzeugt eine Entzündung. So kann es von Phase zu Phase weitergehen.

Gelingt es auch der zusätzlichen „Verbrennungsanlage" nicht, alle krank machenden Stoffe auszuscheiden und zu eliminieren oder aber werden diese Entzündungsprozesse erneut widernatürlich abgeblockt, schlittert der Organismus in die dritte Phase, die so genannte

Verschlackungsphase:

Nun hat er also gemerkt, dass er es nicht schafft, die Gifte aus dem Körper zu bringen. Es bleibt ihm nur noch die Möglichkeit, sie irgendwo auf Halde zu legen, wo sie sowenig wie möglich Schaden anrichten können. Er richtet sich also eine eigene „Müllhalde" her. Am ungefährlichsten sind diese Schlacken und Gifte im Binde-, Fett- und Unterhautfettgewebe.

Von dieser Phase spürt der Mensch zunächst nicht viel. Er ist zwar nicht krank, fühlt sich aber auch nicht gesund. Diesen Zustand nennt man „Halbgesundheit". Viele naturheilkundliche Behandler sind der Überzeugung, dass in der heutigen Zeit viele Menschen in diesem Zustand sind. Es können fahre vergehen, bis sich eine diagnostizierbare Krankheit entwickelt. Diese Phase ist die Ruhe vor dem Sturm. Auch der Körper kann die laufend von neuem anfallenden Schlackenstoffe und Gifte nicht mehr schadlos lagern. Ist das Binde-, Fett- und Unterhautfettgewebe voll, kommen andere Gewebe dran.

Zunächst wird dies mit weniger lebenswichtigen Geweben geschehen. Die Schadstoffe lagern sich beispielsweise in den Gelenken ab. Plötzlich kann ein Rheumatismus auftreten. Auch die Gefäße dienen als Deponie. Durchblutungsstörungen sind die Folge, ebenso Herzleiden und  Arterien-Verkalkung. Die Erscheinungen, die hier nun auftreten können, haben viele Gesichter. Wird nichts im Sinne einer biologischen Entschlackung unternommen oder werden sogar auch jetzt noch Krankheitssymptome unterdrückt, setzt sich die Krankheit jenseits des biologischen Schnittes fest.

Bisher zeigte sich das Geschehen mehr in den Körpersäften. nun nimmt es von den Körperzellen mehr und mehr Besitz. Je mehr die Zellen geschädigt werden, desto schwieriger ist die Heilung.

In der vierten Phase, der Rückvergiftungsphase

kommt es zu einer allgemeinen Giftwirkung auf die Zellen, da der Giftspiegel zu hoch geworden ist, als dass der Organismus dies noch länger tolerieren könnte. Nun kommt es zu ausgeprägten Entzündungsprozessen mit Zellschädigung. So kann jetzt eine schwere Magenschleimhaut-Entzündung auftreten, eine Dickdarmschleimhautentzündung, ein Leberschaden, ein Herzklappenfehler, Asthma, Entkalkung der Knochen und jede Menge anderer Leiden. Unterbleibt auch jetzt noch eine grundlegende Entgiftung, entsteht unwillkürlich die fünfte Phase:

die Entartungsphase:

Nun sind die Körperzeilen derart geschädigt, dass sie nicht mehr repariert werden können. Es entstehen beispielsweise eine Schrumpfniere, ein Knochenschwund, eine Leberzirrhose, aber auch eine Erblindung oder Taubheit ist nun nicht selten, ebenso wie viele andere unheilbare Zustände. Am Ende steht der Krebs-

Die sechste Phase: die Krebsbildungsphase:

Die entarteten Körperzellen geraten in ein unkontrolliertes Wachstum und zerstören letztendlich den ganzen Körper.

Was sagt uns diese Theorie der sechs Krankheitsphasen?

Die Antwort ist recht einfach. Krankheiten können niemals isoliert betrachtet werden. Meist sind sie eng miteinander verknüpft. Vielleicht gibt es auch nur die eine Krankheit, die mit dem Schnupfen begann, den ein Schnupfenspray schnell stoppte. Nach einiger Zeit des „Untertauchens" meldet sie sich wieder als Halsentzündung. Nach dem eifrigen Lutschen von antibiotischen Tabletten ist jahrelang Ruhe, nur merkt der Betreffende, dass mehr und mehr die Gelenke wehtun und er sich immer müder und erschöpfter fühlt. Eine Spritzenkur verbannt die Krankheit nun erneut in den Untergrund. Nun ist sie aber nicht mehr aufzuhalten und meldet sich in einigen Jahren als Schrumpfniere. Am Ende kann der Krebs kommen, falls der Kranke diesen noch erlebt. Ist dies der Fall, dann ist dieser Krebs nichts anderes als der Schnupfen vor Jahrzehnten, an den man sich höchstwahrscheinlich gar nicht mehr erinnern kann.

So springen die Krankheiten im Körper hin und her wie Kobolde, die immer neue und schreck-lichere Masken aufsetzen. Wer dies nicht erkennt und stets nur versucht, eine Krankheit so schnell wie möglich wieder loszuwerden, kann das Gegenteil erreichen, er kann sich noch kränker machen. Das ist Unterdrückung.

Heilung sieht Anders aus.

Aber auch sie geht in Phasen und Zyklen vor sich.